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Telefone für Senioren – eine gute Wahl

14 Januar 2011 No Comment

Bild von Flickr Nutzer JonJon2k8 geborgt (http://www.flickr.com/photos/jonjon_2k8/340305918/)

Beim Kauf eines neuen Telefons richtet sich die Aufmerksamkeit in der Regel neben dem Preis auf Größe, Design und Ausstattung. Je mehr Features und Komfortmerkmale es bietet, desto freudiger wird es von der Mehrzahl der Konsumenten angenommen. Es gibt jedoch Fälle, in denen diese Punkte nicht alleinige Kaufkriterien sind – zum Beispiel wenn es gilt, ein Gerät zu finden, welches sich für Senioren eignet.

Gern auch als „Best Ager“ oder altersgerechte Zielgruppe betitelt, zählt sich grundsätzlich natürlich niemand gerne zu diesem Kundenkreis. Aber was hilft es: Mit fortschreitendem Alter lassen nun einmal bei den meisten von uns Sehkraft und Fingerfertigkeit nach. Kommt, etwa krankheitsbedingt, noch eingeschränkte geistige Beweglichkeit hinzu, so werden spätestens dann Geräte benötigt, die sich entsprechend leicht bedienen lassen.

Speziell für solche Einsatzbedingungen wurden von der Industrie sogenannte Seniorentelefone entwickelt. Lässt man den etwas abschreckenden Namen einmal beiseite und beschäftigt sich näher mit solchen Apparaten, so wird schnell deutlich, dass sie den Bedürfnissen besser entsprechen können als normale Standardtelefone. Das Zauberwort dabei lautet: Abmessungen.

Es beginnt bereits mit der Baugröße: Winzige Hörer mit Tasten, wie sie viele konventionelle Schnurlostelefone aufweisen, sind hier fehl am Platz. Folgerichtig müssen die Telefonhörer, egal ob schnurgebunden oder schnurlos, ein hinreichendes Gehäusevolumen aufweisen, um sicher gehalten werden können. Auch die Wahltasten sollten größer ausgeführt sein als gewöhnlich und einen höheren Abstand zueinander aufweisen, um die Zielsicherheit beim Wählen zu erhöhen.

Desweiteren ist die Beschriftung der Tastatur von Bedeutung, denn was nützen große Tasten, wenn ihre Funktion nur mit Mühe erkennbar ist? Idealerweise sind die Buchstaben daher in gut ablesbarer Schriftgröße ausgeführt und das Tastenfeld sollte hinterleuchtet sein. Ähnliches gilt natürlich auch für etwaige Displays – in großformatiger Ausführung und hoher Auflösung können sie ihre Informationen einfach besser vermitteln.

Wichtig ist eine gut verständliche Benutzerführung – der Betriebszustand des Telefons sollte jederzeit klar erkennbar sein und keine Rätsel aufgeben. Bei den Ausstattungsmerkmalen schlussendlich gilt die einfache Formel: Weniger ist mehr. Eine Überfrachtung mit überflüssigen oder kaum genutzten Funktionen ist nicht zielführend. Besser geeignet ist eine Reduzierung auf wesentliche Funktionen: Telefonieren, Adressbuch, Wahlwiederholung, Notruf-Funktion und eine deutliche Ladestandanzeige bei mobilen Exemplaren.

Klingt eigentlich ganz vernünftig, oder? Weshalb also kompliziert, wenn es auch einfach geht?

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